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Yamaha MMP1: Monitor-Controller der Zukunft

2.9.2020 | Monitoring

Monitoring ist einer der wichtigsten Aspekte in der Audioproduktion und hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Qualität des Endproduktes. Der Einzug von immersiven Audioformaten legt die qualitativen Messlatten in Studios wieder einmal höher und während es 3D-Audio ermöglicht, Soundquellen im 360-Grad-Klangfeld zu positionieren, stellt es die Studioindustrie vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig werden DAW-Systeme leistungsfähiger und erlauben es, weitgehend nativ im Rechner zu arbeiten, was in einer Zeit schnell wechselnder Projekte ein großer Vorteil ist, in Sachen Monitorlösungen aber auch eine große Flexibilität erfordert. 

Yamahas´ Antwort auf diesen Paradigmenwechsel fokussiert sich auf den Kern eines jeden modernen Studios: Die Monitorumgebung. Das MMP1-System passt sich flexibel den Anforderungen von State-Of-The-Art Monitoring-und Kommunikationsanforderungen an und liefert Lösungen für klassische, aber auch neue Aufgaben in Tonstudios. 

Das Herz des Systems ist eine 40×36 Quellenmatrix*1, die es erlaubt Monitorquellen verschiedenster Konfigurationen zu mischen, egal ob Mono, Stereo, oder 3D-Audio wie Dolby Atmos. Acht Stereo-Cues und flexible Talkback-Routings ermöglichen eine reibungslose Kommunikation zwischen Engineer, verschiedenen Aufnahmeräumen, Künstlern und Regisseuren. Radiofunktionen wie die “Räuspertaste”, die über externe GPI-Geräte oder die kostenlose iPad-App gesteuert werden können, sind ebenfalls Teil des Systems. 

Eine 32×32 Lautsprecher-Matrix*2 mit Frequenzweichen für Bassmanagement auf allen Kanälen liefern zusammen mit der Quellenmatrix eine nie da gewesene Flexibilität im Routing von Audiosignalen. Zudem können Konfigurationen als Szenen abgespeichert werden. Für das Bassmanagement stehen FIR und IIR-Filter zur Verfügung und sorgen für maximale Klarheit bei der Abbildung des wiedergegebenen Audiomaterials. Zusätzlich ist auf allen Ausgängen ein parametrischer EQ und eine Zeitverzögerung einstellbar. 

Das MMP1 enthält außerdem acht Kanalzüge, die völlig flexibel auf allen Ein-und Ausgängen nutzbar sind. Jeder Channel-Strip verfügt über vier verschiedene Entzerrer (Precise, Aggressive, Smooth, und Legacy), zudem enthalten die Kanalzüge die digitale Emulation analoger Effekte, die mit Yamahas preisgekrönter VCM-Technologie entwickelt wurden.

Neben analogen und AES/EBU (25-Pin D-Sub) Ein-und Ausgängen ist das System mit einer Dante-Karte von Audinate ausgestattet und kann somit auf weitere 64 Eingangs-und Ausgangswege zugreifen. All diese Features machen das MMP1 zu einem High-End Audiowandler, der Sampleraten von bis zu 192kHz unterstützt und sich flexibel an die unterschiedlichsten Monitorumgebungen anpassen und die Anforderungen professioneller Studios erfüllen kann.

 

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